Münzen wert ermitteln: Wie berechne ich den Wert von Münzen?

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Damals waren auf der ganzen Welt nur Adam und Eva. Sie wohnten im Paradies, aber eines Tages gab Eva Adam die Frucht des Wissens und sie haben verstanden, dass sie nackt sind und schämten sich. Nach einigen Jahren sind die Menschen soviel geworden, dass sie auf einmal nicht mehr so leicht etwas zu essen gefunden haben. Und dann haben sie angefangen die Dinge, die sie haben gegen Nahrungsmittel umzutauschen. Zu dieser Zeit haben sie bereits eingesehen, dass manche von Ihnen die gleiche Arbeit besser machen, als die anderen und deswegen haben sie angefangen die Arbeit unter sich aufzuteilen. So arbeiteten alle, aber das, was sie am besten konnten und so sind die Spezialisten entstanden. Schon sehr früh haben die Leute verstanden, dass auch manchen Gegenständen wertvoller sind als die anderen und auch mehr begehrt. Im Laufe der Zeit sind die Menschen zu der Idee gekommen, dass es am besten wäre, falls sie für alles, was sie brauchen und auch für die Arbeit, die sie machen, eine bestimmte Gegenleistung bekommen konnten.

Münzen in der Geschichte

Jetzt mussten sie nur herausfinden wie sie die Gegenstände und die Nahrungsmittel und auch ihre Dienste bewerten und auch entsprechend entschädigen können. Da haben sie entschieden, dass das Gold einen sehr großen Wert für sie hat und haben angefangen es zu bearbeiten und in verschiedene Stücke unter sich zu verteilen. So ist am Ende das Geld entstanden. Und da die Goldstücke zu schwer waren sind zwei Arten von Geld entstanden: Scheine und Münzen. Die Scheine waren aus Papier und die münzen aus Metall. Und sind immer noch. Dann haben sich die Menschen auf einmal in verschiedene Stämme und dann später Länder verteilt und diese Länder hatten eine eigene Art und Weise den Wert des Geldes zu wiedergeben. So sind die heutigen Währungen entstanden. Auf die Scheine sind für gewöhnlich die Bilder von berühmten Helden, die alle Einwohner des Landes kennen und wissen, was er zu der Geschichte beigetragen hat. Und auf die Münzen sind neben den Wert (die Zahl) auch ein Bild von einer Berühmtheit (der Kopf).

Was zeichnet der Wert eine Münze aus?

Eine Münze (v. lat. moneta) ist meist ein kreisförmiges und relativ zum Durchmesser dünnes, geprägtes oder früher auch gegossenes Zahlungsmittel, das im Allgemeinen als Geld benutzt wird. Sie besteht meist aus einer einheitlichen Metall-Legierung, inzwischen häufiger auch aus verschiedenen Materialien. Eckige Münzen heißen in der Numismatik Klippen und der noch ungeprägte Münzrohling Ronde, Platte bzw. früher Schrötling. Münzen werden heute fast immer durch Münzprägung hergestellt.

Den Wert der Münze nach Material

Münzen hatten früher, weil sie aus Edelmetallen geprägt waren, gegenüber den Waren eine höhere Wertbeständigkeit. Der Grund liegt darin, dass der Wert des Edelmetalls nur durch die Knappheit sowie durch Angebot und Nachfrage beeinflusst war, nicht jedoch wie bei Waren durch einen in der Ware selbst liegenden Wertverfall. Siehe Kurantmünze.
In der Münzkunde beginnt die Neuzeit mit dem Entstehen des Talers. Erstmals wurde 1486 unter Erzherzog Sigismund (Tirol) eine große Silbermünze geschlagen, der Uncialis oder Guldiner. Diese Münze war das Vorbild für den im böhmischen Joachim Sthal geprägten Taler, der sich in den folgenden Jahrhunderten über die ganze Welt verbreitete. Der Taler stellt den ersten Fall einer kompletten Ablösung von allen Vorbildern vorangegangener Münzarten dar. Da sich seine Herstellung schnell über zahlreiche Territorien verbreitete, gaben die jeweiligen Landesherren „ihren“ Talern von Kamagra kaufen eine individuelle Gestaltung, die im Verlauf des technischen und künstlerischen Fortschritts eine hohe Qualität erreichte. Gelegentlich wurden auch Mehrfachtaler geschlagen. Ab dem 17. Jahrhundert kamen als neues Motiv Städteansichten auf.
Die Vielzahl von Kleinmünzen unterhalb des Talers verlor zunehmend an Feingehalt. Diese Entwicklung erreichte in der Kipper- und Wipperzeit während des Dreißigjährigen Krieges ihren Höhepunkt. Außerdem wurden im 17. Jahrhundert erstmals seit der Spätantike wieder Kupfermünzen als Scheidemünzen geprägt. Für den Umsatz werthaltiger Güter Geldmengen setzten sich die goldenen Dukaten durch.
Arabische Bezeichnungen für europäische Münzen, die durch den Levantehandel in arabischen Staaten verbreitet waren, sind schmückende Beinamen, die dabei meist das Münzbild betreffen. So wurde der Maria-Theresien-Taler Abu Kush (Vater des Vogels) oder Abu Noukte (Vater der Perlen) genannt, da ein Adler und Perlen auf dem Diadem der Kaiserin zu sehen waren. Siehe auch Handelsmünze. Der niederländische Löwentaler wurde Abu Kelb (Vater des Hundes) genannt, das spanische Acht-Reales-Stück mit vierfeldigem Wappenschild Abu Taka (Vater des Fensters).
Insgesamt zeigte sich in der Münzgeschichte bis in die Neuzeit immer wieder der ähnlich ablaufende Prozess des Wertverlustes: Während Geld in Form von Münzen anfänglich aus wertvollem Material bestand (Gold, Silber) und ihr Tauschwert dem Wert dieses Materials entsprach (vollwertige Münzen), wurden später Münzen hergestellt, deren Materialwert unter ihrem Tauschwert lag, indem man die Münzen kleiner und leichter machte oder sie aus einer Legierung wertvoller und geringerwertigerer Materialien herstellte (unterwertige Münzen).
Münzen sind vom Staat genehmigte und hergestellte Zahlungsmittel. Moderne Münzen tragen üblicherweise drei Aufschriften: das Land (oder die Staatengemeinschaft), den Wert (aus Nominal und Währungseinheit) und das Prägejahr. Doch es gibt auch Ausnahmen: Das Jahr fehlt bei einigen älteren, exotischen, kleinen Einheiten (zum Beispiel bei allen Cash-Münzen aus Travancore, geprägt bis 1949). Die Schweizer Rappen (Untereinheit des Schweizer Franken) tragen nur das Nominal, ohne Angabe der Währungseinheit. Noch drastischer ist es bei den britischen Crowns der Prägejahre 1965–1971. Diese tragen weder ein Nominal noch die Angabe der Währungseinheit. In allen britischen Münzen mit Elizabeth II. ist das Land nicht, bei ihren Amtsvorgänger(inne)n nur als Teil des Titels des Monarchen angegeben. Auch bei Euro-Münzen gibt es in der Regel keine Landesangabe.
Die Vorderseite (das Avers) der Münze ist dort wo in der Regel der Kopf des Herrschers oder das Wappen der Republik zu sehen ist, die Rückseite (der Revers) hingegen dort, wo die Wertangabe ist. Dazwischen befindet sich der Münzrand, der geriffelt oder beschriftet sein kann und gewöhnlich ein wenig über die Münzfläche übersteht („Randstab“). Die Umschrift auf dem Rand einer Münze wird in der Numismatik als Legende bezeichnet.

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